enviSMART startete im April 2010 mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Im Rahmen dieses Projektes sollen durch die beteiligten Partner neue Dienstleistungen des Enterprise Europe Network entwickelt werden, die die Einführung umweltfreundlicher sowie ressourcenschonender Produktions- und Bearbeitungsverfahren in einerseits volkswirtschaftlich wichtigen und andererseits stark umweltbelastenden Industriesektoren vorantreiben.
Es wird davon ausgegangen, dass in vielen produzierenden Unternehmen noch weitgehend Unwissen über die eigene Umweltbelastung besteht, sei es durch Luft-, Wasser- oder Bodenverschmutzung oder auch durch Abfall, Ressourcen- und Energieineffizienz. Gleichzeitig wird die Einführung umweltfreundlicherer Verfahren als finanzielle Bürde betrachtet, Unternehmen erfüllen somit meistens nur das durch EU-Regularien erforderliche Minimum an Umweltschutz. Unternehmen müssen jedoch erkennen, dass sich aus der Implementierung umweltfreundlicher Verfahren und Grüner Technologien neben den positiven Auswirkungen auf die Umwelt auch langfristige finanzielle Vorteile für sie ergeben können, dass nachhaltiger Umweltschutz kein notwendiges Übel sein muss, sondern wirtschaftliches Potential hat.
Dieses Informationsdefizit in KMUs zu beheben, die notwendige Brücke zum Umweltdienstleistungssektor zu schlagen und ultimativ nachhaltige umweltfreundliche und profitable Lösungen und Verfahren in den einzelnen Unternehmen umzusetzen, das ist die Zielstellung dieses Projektes.
Für die Realisierung von enviSMART wurden die drei folgenden Industriesektoren ausgewählt:
1. Produktion und Verarbeitung von Chemikalien
2. Produktion und Verarbeitung von Metall sowie
3. Oberflächenbearbeitung /-beschichtung.
Sollten Sie als Unternehmer in einer der Zielbranchen, als Umweltdienstleister oder als sonstiger Akteur an weiteren Informationen sowie an einer Einbeziehung in dieses Projekt interessiert sein, treten Sie bitte mit uns in Verbindung.
Den Projektflyer sowie weitergehende Informationen zum Projekt finden Sie hier:
Veranstaltungen im Rahmen des Projektes:
Kontakt:
| Beate Schutte | |
| Tel.: | 0361 789 23 24 |
| eMail: | b.schutte(at)een-thueringen.eu |
